Sonntag, 29. Dezember 2013

[Kurzrezension #7] Menschenkind von J.R. Ward

Kurzinformation


Titel: Menschenkind
Autor: J.R. Ward
Seiten: 329
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-53282-3






Meine Meinung

Menschenkind ist der siebte Band von J.R. Wards „Black Dagger“ Reihe. Da die deutschen Übersetzungen der Bücher stets in zwei Teile unterteilt worden sind, befasst sich dieser und der folgende Band „Vampirherz“ mit dem Menschen und ehemaligen Cop Butch o'Neal. Darüber hinaus bekommt auch dessen bester Freund und Krieger der Bruderschaft Vishous, genannt V, relativ viel Aufmerksamkeit in diesen beiden Bänden.

Gleich zu Beginn muss man eigentlich erwähnen, dass diese Reihe keine besonders ausgetüftelte Handlung vorzuweisen hat und die vielen erotischen Szenen nur durch halbherzige Versuche, der Bruderschaft einen Feind gegenüberzustellen, unterbrochen werden. Diese Feinde treten in Form der, im wahrsten Sinne des Wortes, herzlosen „Lesser“ auf. Die Bruderschaft der Black Dagger zeigt sich jedoch regelmäßig als überlegen, da jedes einzelne Mitglied eine besondere Stärke vorzuweisen hat.

In diesem Band speziell geht es um die Liebe zwischen Butch und der Aristokratin Marissa. Diese wohnte bisher bei ihrem Bruder Havers, der gleichzeitig auch der Arzt der Vampire ist. Die beiden haben einige Startschwierigkeiten, da er, nachdem er von Lessern entführt wurde, in Quarantäne ist. Marissa hat sich, ohne zu wissen was ihm fehlt, in sein Zimmer begeben und darf es von diesem Zeitpunkt an nicht mehr verlassen. So kommen sich die beiden näher. Aber trotzdem bleibt immer eine gewisse Distanz zwischen beiden, da Marissa sich nicht von seinem Blut nähren kann und so den Clubbesitzer Rehvenge aufsuchen muss, um ihren Blutdurst zu stillen.

Man kann über diese Bücher sagen, was man will. Die eben angesprochene kaum vorhandene stringente Handlung, das sich alles nur um den Sex der jeweiligen Partner dreht und noch vieles mehr. Ich halte diese Bücher aber trotzdem für gut, jedenfalls in dem Genre, in dem sie erscheinen. Für mich sind sie ein herrlicher Zeitvertreib, wenn mir andere Bücher zu anstrengend vorkommen.
So kann ich „Menschenkind“ guten Gewissens 4 von 5 Herzen verpassen.


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