Freitag, 31. Mai 2013

[Buch #10] Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater

Kurzinformation

Titel: Nach dem Sommer
Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 423
Preis: 18,90€
Verlag: script5
ISBN: 978-3839001080





Klappentext

Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher und mit ihm den endgültigen Abschied.


Erster Satz


Ich erinnere mich, wie ich im Schnee lag, ein kleines, warmes Bündel, das langsam kälter wurde.

Meine Meinung


Dieses Buch hatte es wirklich gar nicht schwer dabei. Ich war schon nach den ersten Seiten mehr als begeistert und ich konnte dieses Buch kaum noch aus der Hand legen. Es ärgert mich jetzt auch wirklich, dass ich nicht gleich die gesamte Trilogie aus der Bücherei mitgenommen habe, denn das Ende hat wirklich Lust auf mehr gehabt.
Der Jugendroman wird abwechselnd aus der Sicht von Grace - einem Menschenmädchen, einer Schülerin - und Sam, der sich jeden Winter in einen Wolf verwandelt - erzählt und man erlangt gute Einblicke in die Gedanken der beiden Charaktere. Beide kennen sie sich eigentlich schon länger, als sie es zunächst denken, da Sam sie vor vielen Jahren vor seinem hungrigen Rudel rettete.

"Du bist traurigschön", sagte ich schließlich, ohne ihn dabei anzusehen. "Wie deine Augen. Du bist wie ein Lied, das ich als Kind kannte und dann wieder vergessen habe, bis ich es auf einmal wieder hörte." (S. 228)

 Zunächst sieht es so aus, als wäre Grace eine ganz normale Schülerin. Sie ist intelligent und fleißig, fehlt beinahe nie in der Schule und hat auch eher wenige, aber doch gute Freundinnen. Zuhause muss sie sich oft um das Essen und den Haushalt kümmern, da ihre Mutter vollkommen in ihrer Kunst aufgeht und auch ihr Vater mehr Zeit mit seiner Arbeit, als Zuhause verbringt. Nebenbei hegt Grace aber schon von klein auf ein großes Interesse an Wölfen, mit denen sie ihre beiden Freundinnen Rachel und Olivia ordentlich auf die Nerven geht.
Trotz des teilweise wirklich schwierigen und nervenaufreibenden Themas fand ich dieses Buch wirklich herrlich leicht zu lesen, sodass ich es vor allem auch für jüngere Leser - in dem Fall jünger als ich selbst - empfehlen würde. Das Thema ist da in meinen Augen auch durchaus angemessen, da zwar zwischen Grace und Sam eine Liebesbeziehung besteht, das aber durchaus noch im Rahmen ist, auch für die jüngeren Leser.

Ein Blickfang ist in meinen Augen auch das Cover. Ich finde das Coverdesign mit dem Wolf und dem Mädchen, zwischen denen ein rotes Herz zu sehen ist, wirklich sehr passend. Ebenfalls passend dazu das orangene Lesebändchen - Blickfang, der unbedingt noch in mein Regal wandern muss!

Abschließend möchte ich wirklich sagen, dass ich schon vor dem Lesen eine sehr hohe Erwartung von Maggie Stiefvaters Mercy-Falls-Trilogie hatte. Bei mir führt das meistens dazu, dass ich im Nachhinein eher enttäuscht bin, aber dieses Buch konnte mich wirklich auf der ganzen Linie begeistern. Vom ersten Blick auf das Cover bis zum Thema und dem Schreibstil kann ich hier einfach nur volle fünf Herzen vergeben - und das tue ich gerne!
An alle die es noch nicht gelesen haben, möchte ich eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen, wenn es schon mir, als eigentlich Liebesgeschichten meidende Person gefallen hat.


Wunderschönes Wochenende ^_^
Karokoenigin.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Gänsehautfaktor #6

Hey Ya! ^_^


Der ein oder andere mag vielleicht Die Orsons kennen, einige vielleicht auch insbesondere Maeckes & Plan B



Freundschaft ist nich mehr als 'n Poster
Mit dem Slogan "Freundschaft ist viel mehr als 'n Poster" drauf
Wo häng ich's auf
Mit wem häng ich ab
Wer hängt es ab wenn er Besuch hat
Und wer nur deswegen auf? Fuck!
Ich hab nur Platz für drei oder vier
Deshalb reicht mir n Flyer von dir
Freunde fürs Leben
Hörte man spätere Feinde häufig erzählen und doch
Gibt es Freundschaft
Die hält
Was sie nie versprochen hat

Aw, das war's auch schon wieder!
Morgen gibt's die nächste Rezension, also stay tuned! :)
Karokoengin.

Mittwoch, 29. Mai 2013

[Kurzrezension #4] Das Bilderrätsel von Alex Barclay

Kurzinformationen


Titel: Das Silberne Dreieck und Das Bilderrätsel
Autor: Edgar Wallace (nacherzählt von Alex Barclay)
Seiten: 120
Preis: (gebraucht) ab 2,90€
Verlag: C. Bertelsmann Verlag
ISBN: 3-570-08351-9





Meine Meinung


Nachdem ich kurz davor war, in eine Leseflaute abzudriften, habe ich erst einmal zu einem etwas dünneren und leichteren Buch gegriffen, das ich im ersten Band der "Das Silberne Dreieck"-Reihe gefunden habe. Das Buch ist eine Art Jugendkrimi, den ich trotzdem auch als sehr spannend empfunden habe.
Hauptpersonen sind die drei Detektive des Silbernen Dreiecks Leon Gonsalez, Raymond Poiccart und George Manfred. Zudem auch der Scotland Yard-Inspektor Philander Dearborn. Alle vier lassen sich gut und gerne als typische englische Gentleman beschreiben. Die gesamte Atmosphäre des damaligen England findet sich im Buch wieder und da stört mich auch das viel verwendete "Well" nicht.
Trotz der eben schon erwähnten Tatsache, dass es sich um einen Jugendkrimi handelt, wird doch stetig Spannung aufgebaut. Was sich am Ende als des Rätsels Lösung herausstellt, war für mich am Anfang keineswegs absehbar. Auch die geringe Seitenzahl stört da nicht, da das Buch in meinen Augen alles nötige hat.

"Es scheint, als würde hier der König der Landstreicher beerdigt", sagte der Taxifahrer, als er die zerlumpten Gestalten sah, die dem Leichenwagen folgten.

Im Buch werden die großen Unterschiede in der damaligen Gesellschaft sichtbar. Da sind einerseits die Obdachlosen, die am Anfang stark verdächtigt werden und teuer dafür zu bezahlen haben, als "Tuberkel-Johnny" und eine weitere Frau brutal erstochen werden.
Andererseits ist da die Oberschicht, die durch Lewis Letherson, einem Vertrauten des Verstorbenen, repräsentiert wird. Das Silberne Dreieck lässt sich allerdings, anders als der Inspektor, nicht von dieser Fassade blenden und kann das Rätsel am Ende lösen.
Zumindest da ist es wirklich ein reiner Jugendkrimi, da zum Ende hin wirklich keine Fragen mehr offen bleiben. Mich stört das aber keineswegs!
So gebe ich dem Buch also volle 5 Herzen, da es in diesem Genre und für die Seitenzahl und alle anderen Faktoren wirklich ein sehr gutes Buch ist, dass mich, zwar nur kurzfristig, unterhalten konnte.






Es grüßt,
die Karokoenigin.