Sonntag, 29. Dezember 2013

[Kurzrezension #7] Menschenkind von J.R. Ward

Kurzinformation


Titel: Menschenkind
Autor: J.R. Ward
Seiten: 329
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-53282-3






Meine Meinung

Menschenkind ist der siebte Band von J.R. Wards „Black Dagger“ Reihe. Da die deutschen Übersetzungen der Bücher stets in zwei Teile unterteilt worden sind, befasst sich dieser und der folgende Band „Vampirherz“ mit dem Menschen und ehemaligen Cop Butch o'Neal. Darüber hinaus bekommt auch dessen bester Freund und Krieger der Bruderschaft Vishous, genannt V, relativ viel Aufmerksamkeit in diesen beiden Bänden.

Montag, 23. Dezember 2013

[Gastrezension #1] Blauer Montag von Arnon Grünberg

Kurzinformationen 

Titel: Blauer Montag
Autor: Arnon Grünberg
Seiten: 368
Verlag: Diogenes
ISBN: 978-3257231281





Klappentext

Die provozierende Lebensgeschichte eines jungen Mannes aus jüdischem Elternhaus, der nicht weiß, wem er sich mehr zugehörig fühlen soll: der zweiten Generation der Holocaust-Opfer oder der Generation Nix. Dessen Schulkarriere ein frühes Ende nimmt, weil er lieber mit Freundin Rosie durch Kneipen und Cafés zieht. Der das Amsterdamer Rotlichtmilieu zu erkunden beginnt, als Rosie ihn verläßt - wie weh diese Trennung tut, wird nirgends ausgesprochen.

Sonntag, 15. Dezember 2013

[Buch #16] Ich. darf. nicht. schlafen von S.J. Watson

Kurzinformation



Titel: Ich.darf.nicht.schlafen
Autor: S.J. Watson
Seiten: 397
Verlag: Fischer
ISBN: 9783651000087




Klapptentext

Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?

Meine Meinung

Der Psychothriller, der sich um die Protagonisten Christine dreht, die an Amnesie leidet ist von Grund auf sehr spannend und vielreich aufgebaut. Immer wieder werden neue Aspekte in die Handlung einbezogen, die vom Leser so nicht erwartet werden und auch nicht erwartet werden können.
Beginnt man, dieses Buch zu lesen, könnte man meinen, dass es sich vielleicht relativ unspannend entwickelt, aber bald schon wird ein Tagebuch auftauchen, an das sich Christine natürlich auch nicht erinnern kann. Allerdings schreibt sie alles darin auf, an das sie sich erinnert, oder die Dinge, die ihr Mann ihr erzählt. Sie beginnt zu zweifeln an dem, was ihr erzählt wird, an der Tatsache, dass ihr Sohn angeblich tot ist und an vielen weiteren Dingen. Nur vergisst sie es immer wieder aufs Neue.

Meiner Meinung nach ist der Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich konnte mir alles sehr lebhaft vorstellen und man konnte gar nicht anders als mitfiebern und weiterlesen, wenn Christine immer wieder aufs neue in verzwickte Situationen geriet. Als Leser weiß man die meiste Zeit über mehr als die Protagonistin, was ihre Hilflosigkeit, die sich aus ihrer Amnesie folgern lässt, gleich noch verstärkt. Sie ist einerseits sehr verletzlich und angreifbar, entwickelt aber im Laufe des Buches auch eine selbstbewusste Seite, die sie schlussendlich auch an dem Mann zweifeln lässt, der ihr jeden Tag aufs Neue erzählt, wer sie ist und wie sie in diese Situation geraten ist.

Für mich gehört dieses Buch definitiv zu diesen, die zu gut sind, um eine Meinung zu haben. Ich kann nicht wirklich etwas an diesem Buch finden, dass mir nicht gefallen hat, denn für mich war die Handlung wirklich rund und in sich von der Abfolge wirklich durchdacht. Man denkt, viel zu erfahren, aber im Endeffekt kommt es alles sehr überraschend. Trotzdem hat mich auch das Ende sehr zufrieden hinterlassen, weil Steven Watson einen guten Abschluss für seine Protagonistin gefunden hat.

Für mich hat der Thriller die 5 Herzen wirklich mehr als verdient!